Die Neue Welle des Hollywood Kinos

Die Zeit um 1960 gilt im Nachhinein als der Untergang des klassischen „Golden Age“ Kinos in Hollywood. Bekannte Regisseure wie Alfred Hitchcock oder John Ford hatten ihre Filme und Blockbuster gedreht, welche in ihren jeweiligen Genres als Meisterwerke jener Zeit in die Geschichte eingehen. Während Ford als führender Regisseur des klassischen amerikanischen Westerns berühmt wurde, so gelangte der britische Hitchcock als Erfinder des „Thrillers“, der Kombination aus Spannung mit Horror zu Ruhm. Außerdem gelangten die Schauspieler des klassischen Hollywoods in die Jahre und das Publikum sehnte sich nach neuen Stars und Gesichtern. Immer mehr Filme wurden mit horrenden Summen produziert, die jedoch das Publikum nicht ansprachen und in der Bedeutungslosigkeit landeten. Erst mit der Zeit des „New Hollywood“ Kinos gelang es dem amerikanischen Film aus der Krise zu finden. Dabei spielte insbesondere der Film „A Clockwork Orange“ 1971 und sein Regisseur Stanley Kubrick eine große Bedeutung. Insgesamt wurde das amerikanische Kino politischer und sozialkritischer. Als Beispiele dafür standen Francis Ford Copolla und Martin Scorsese, welche sich mit Themen wie Gewalt, Unterdrückung und Armut beschäftigten und zu Anfang als „Low Budget“ Produktionen ihre Werke in die Kinos brachten. Wichtige Filme dieser Epoche sind „Der Pate“ von 1972, „Taxi Driver“ von 1976 oder „Acopalypse Now“ aus dem Jahr 1979.