Der Film in der Nachkriegszeit

Während in Europa der Film nach Ende des Zweiten Weltkriegs vor einem Neuanfang stand, entstanden in Hollywood weiterhin viele neue Filme und Genres. Die großen Studios MGM, Warner Brothers, 20th Centure Fox und Paramount Pictures wurden auf Grund eines Verstoßes gegen Monopolrichtlinien zu hohen finanziellen Busen verdonnert und kamen somit in finanzielle Schwierigkeiten. So mussten sich die Produktionsfirmen weiterentwickeln und ließen sich neue technische Neuerungen einfallen um das Erlebnis Kino interessanter für das Publikum zu gestalten. Die Entstehung des Breitwandfilmformats führte zu einer Renaissance des Hollywood Kinos und zur Entstehung epochalischer Meisterwerke im Bereich der Monumentalfilme. Filme wie „Ben Hur“ im Jahre 1959 und „Die Zehn Gebote“ im Jahre 1956 sind beste Beispiele für diese so genannten Sandalfilme welche Millionen von Menschen in die Kinos trieb. Jedoch konnte auch diese Welle des Films eine finanzielle Rezession der amerikanischen Studios nicht verhindern. Die Zeit der großen und pompösen Blockbusterfilme mit horrenden Budgets und Starbesetzung war vorerst vorbei. Erst mit dem Aufkommen der RocknRoll Generation um Helden wie James Dean oder Marlon Brando konnten sich junge Menschen mit Ihren Kinohelden wieder identifizieren. Folge war die Produktion vieler so genannter Autokinos in der Filme wie „Denn sie wissen nicht was sie tun“ im Jahre 1955 oder „Endstation Sehnsucht“ in 1951 gezeigt wurden. Autokinos waren bei der amerikanischen Jugend extrem beliebt und sorgten in den 1950er und 1960er Jahren für einen „neuen Erfolg“ der Filmproduzenten, wodurch sie finanziell wieder Auftrieb erlangten.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs begann auch in Asien die große Zeit des Kinos, insbesondere in Japan. Mit Filmen wie „Tokyo Story“ im Jahr 1953, „Godzilla“ 1954 oder „die sieben Samurai“ 1954 gelangen weltweit anerkannte Filmproduktionen.